header neu

Futterberatung

Informationen zu Fertigfutter:
Die Ernährung ist auch bei Hunden ein wichtiges Standbein einer guten Gesundheit und eines langen Lebens. Viele Hundebesitzer vertrauen blind den Tierfutterherstellern. Verständlich, da man ja davon ausgehen können sollte, dass solche Firmen ihr Handwerk verstehen und im Sinne des Hundes handeln. Aber leider wird eben nicht wirklich im Sinne des Hundes gehandelt. Jeder Hund der sprechen könnte, würde uns bei soviel Getreide im Futter erklären, dass das nur ungesund sein kann. Ein Wesen, dass ernährungstechnisch so auf Fleisch eingestellt ist, kann nicht von Getreide satt, gesund und fit werden bzw. bleiben.

Die gesamte Verdauung des Hundes und der Verdauungstrakt sind ganz anders aufgebaut als beim Menschen bzw. bei einem Pfanzenfresser. Der Magen des Hundes ist beispielsweise sehr viel größer, die Magensäure des Hundes enthält anteilig zehnmal mehr Salzsäure als die des Menschen, der Darm widerum ist erheblich kürzer und die Verdauung dauert nur ca. 20 – 24std. während ein Pflanzenfresser dafür ca. 96 – 120std. braucht. Die Produktion der Verdauungssäfte erfolgt beim Hund durch den Schlüsselreiz Fleisch! Füttere ich aber nun ein Fertigfutter, welches 60%-90% Getreide enthält, so fehlt logischerweise dieser Schlüsselreiz ganz klar und die Magensäfte können nicht ausreichend gebildet werden. Das hat eine Kettenreaktion zur Folge, denn durch die fehlende Magensäure können die Bakterien nicht abgetötet werden und so kann z.B. zu Gärungen, Durchfall und Magendrehungen kommen. Parallel muß die Bauchspeicheldrüse auf Hochtouren laufen, da sie die Enzyme produzieren muß, die nötig sind um diese Mengen an Getreide überhaupt verdauen zu können. All diese Fakten sprechen eindeutig dafür, daß der Hund ein Fleischfresser ist und eine auf Getreide basierende Ernährung grundsätzlich falsch ist für diese Spezies.

Warum aber wird dann so viel Getreide in Fertigfuttern verwendet? Ganz einfach: Es ist ein sehr billiger Füllstoff!

Unterstützt werden diese Aussagen durch den enormen Zuwachs an Krankheiten. Krebs, allerlei Allergien, Haut- und Fellprobleme, Immunschwäche, Nieren- und Lebererkrankungen und Wachstumsstörungen treten immer häufiger auf. Gerne wird dies mit einer Überzüchtung erklärt, aber das stimmt nur sehr bedingt.Fertigfutter, wie wir es heute an jeder Ecke bekommen, gibt es erst seit ca. 65 Jahren. Vorher wurden Hunde hauptsächlich mit Schlachtabfällen und auch mit Essensresten ernährt. Das war völlig normal und niemand hat großartig darüber nachgedacht. Natürlich war da auch mal Getreide in Form von Reis und Nudeln dabei, aber der Hauptanteil waren eben doch die Schlachtabfälle – sprich Fleisch! Das Ergebnis war, dass damals die Hunde noch an Altersschwäche starben. Dann irgendwann kamen die ersten Firmen, die erkannten, dass die Haustiere auch einen Markt bieten, wo doch so mancher Hundebesitzer bereit ist ne „Mark" für seinen Liebling auszugeben. Auch wurden die Hunde immer mehr zu Haustieren und Familienmitgliedern und waren nicht nur noch Arbeitstiere. Das Ergebnis widerum sind unzählige Futtersorten und ich kenne heute keinen Hund mehr der einfach friedlich eingeschlafen ist, weil seine Zeit gekommen ist! Es ist bekannt, dass sich ein Lebewesen auf eine so gravierende Veränderung nicht innerhalb weniger Generationen umstellen kann. Das braucht wesentlich länger und ist in diesem Fall unnötig und von der Natur nicht geplant. Wie schon erwähnt, ist das Getreide ein ganz wichtiger Aspekt, aber lange nicht der einzige Punkt der gegen so viele Fertigfuttersorten spricht!

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auch in unserem "Ratgeber über gesunde und artgerechte Hundeernährung". In dem Ratgeber ist nicht nur das Fertigfutter ein großes Thema, sondern es wird dort auch auf die Rohfütterung eingegangen.